Weinhof Herrenberg: Edelsüße Highlights

Veröffentlicht am 31. Dezember 2006 in der Rubrik »Degustation« | Bisher keine Kommentare

Nichts erfreut das Herz eines passionierten Weinliebhabers mehr, als der Genuss eines in Vollendung gereiften Weines. Hochwertige Beeren- und Trockenbeerenauslesen sind für eine lange Lagerung besonders prädestiniert, und nicht selten zeigen die edelsüßen Kleinkunstwerke erst nach zehn, 20 oder 30 Jahren, was in ihnen steckt. Dass etliche dieser Raritäten lange vor Ablauf dieser Frist ausgetrunken werden, ist oft auf mangelnde Geduld und fehlende Erfahrung mit reifen Gewächsen zurück zu führen. Weiterlesen »

Deutschherren-Hof: Profilierung der Einzellagen

Veröffentlicht am 31. Dezember 2006 in der Rubrik »Degustation« | 1 Kommentar

Obwohl die berühmte, auf den Katasterinspektor Steuerrat Clotten zurückgehende »Weinbau-Karte Saar und Mosel für den Regierungsbezirk Trier von 1868« eine Reihe bedeutender Lagen innerhalb des Stadtgebietes verzeichnet, sind die Trierer Weinberge heute überregional weitgehend unbekannt. Weiterlesen »

Mogelpackung »Erste Lage«

Veröffentlicht am 27. Dezember 2006 in der Rubrik »Meinung« | 1 Kommentar

VDP-Logo Erste LageAls den »Meilenstein einer terroirgeprägten Weinkultur in Deutschland« bezeichnet der Verband der Prädikatsweingüter (VDP), einst aus dem Verein der Naturweinversteigerer hervorgegangen, sein dreistufiges Klassifikationsmodell. Auf der untersten Stufe stehen die Guts- und Ortsweine, denen die Nennung einer Einzellage auf dem Etikett versagt bleibt. Sie bilden bei einer Ertragsbeschränkung auf maximal 75 hl/ha die qualitative Basis. Ihnen übergeordnet sind die Weine aus den so genannten klassifizierten Lagen, bei denen die Erträge auf 65 hl/ha beschränkt werden. Nach welchen Kriterien hierbei »aus der Vielzahl der weingesetzlichen Lagen … eine kleine Gruppe charaktervoller, traditioneller Weinberge« ausgewählt wurde, wird seitens des VDP jedoch nicht schlüssig erläutert. Weiterlesen »

Markus Molitor: Nicht nur Mostgewichtsrekorde

Veröffentlicht am 17. Dezember 2006 in der Rubrik »Degustation« | 2 Kommentare

Der Witterungsverlauf ließ im Sommer 2005 zunächst nicht auf einen überragenden Jahrgang schließen. Ungewöhnlich hohe Temperaturen sorgten jedoch im Herbst in den Weinbergslagen von Mosel, Saar und Ruwer zu einem drastischen Anstieg der Mostgewichte. Nicht selten wiesen die Trauben vor der Lese Zuckerkonzentrationen auf, die über denen des bisherigen Rekordjahrgangs 2003 lagen. Doch zeigte sich 2005 erneut, dass ein hohes Mostgewicht nicht zwingend eine ausreichende physiologische Reife nach sich ziehen muss. Nur wer Geduld bewies und die Lese hinreichend lange hinauszögerte — und hierzu bot der goldene Herbst beste Voraussetzungen —, konnte nahezu perfektes Traubenmaterial ernten. Weiterlesen »

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